Demokratie retten!

Wie bei Vielem wissen wir, WAS wir verloren haben, wenn es nicht mehr existiert – doch dann ist es oft zu spät! Deshalb sollten wir vor dem „Zerstören“ überlegen und fühlen, was wir an unserer Demokratie haben und (hoffentlich) schätzen, und ob (hoffentlich „dass“) uns diese Aspekte wertvoll und wichtig sind.

„Interessierte Kreise“ behaupten oft, sie dürften diese (oder jene) Meinung nicht äußern. Doch dürfen sie in der derzeitigen bundesrepublikanischen (wie auch europäischen) Realität zumindest diese Meinung (dass sie etwas nicht äußern dürfen) behaupten , während dies in der Zeit von 1933 -1945 i n ganz Deutschland, nach 1945 wohl tendenziell in der DDR und in Trumps wie Putins Machtbereich auch heute höchsten mit größeren Einschränkungen und eventuell unter erheblichen, persönlichen Opfern von Repression über Verhaftung bis hin zur Versehrtheit von Leib und Leben möglich ist – etwa bezüglich des offiziell vertretenen Geschichtsbildes, der Benennung von „Krieg“ und „Diskriminierung“ oder anderen Aspekten der Meinungsäußerung.

Mir zumindest sind solche Errungenschaften westlich, offener Gesellschaften und ihrer Gesellschaftsordnung vom Grundgesetzt bis hin zur Rechtsstaatlichkeit wichtig und erhaltens- sowie verteidigungswert!

Deshalb:

Vielfalt statt Einfalt

Feinbild statt Feindbild

Menschenrecht statt rechte Menschen verteidigen

Mitbürger statt Wutbürger

Demokratie fördern statt Autokratie fordern

Überlegung statt Überlegenheitsgefühl

Nachdenken statt Nachtreten

Toleranz statt Ignoranz

Arsch huh und Zäng ussenander!

Beteiligen statt beleidigen

Menschenwürde statt Menschen herabwürdigen und abwerten

Augenhöhe statt „Supremacy“

We together statt „Me first“

Auch wenn menschlich verständlich, zur Lebensbewältigung einfacher und zum Erhalt des eigenen Selbstwertes hilfreich, so verstehe ich nicht, wie ein Mensch sich aufgrund von Rasse, Religion, Herkunft oder Geschlecht als „wertvoller“ empfinden kann als ein anderer Mensch.

Die Herkunft eines Menschen ist wohl weit mehr Zufall (und ggf. „Glück“ als „eigener Verdienst“!!

Vielfalt kann bereichern, weil sie aus dem „Gefängnis“ eigener Ansichten und Horizonte befreien kann, sofern sie auf der Basis von Menschenwürde und Wertschätzung basiert statt auf „meine interssen zuerst!

Ein Blick in die Geschichte zeigt die zerstörerische Wirkung von Egozentrik und rassistischen Überlegenheitsgefühlen.

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