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  • Klimawandel gibt es nicht! – Verbrenner-Aus? Kann weg!

    Klimawandel gibt es nicht! – Verbrenner-Aus? Kann weg!

    • mit Vollgas voran in die Vergangenheit

    eingestellt am 18.10.2026

    Am 16.10.2026 einigten sich die deutsche und de französische Regierung auf eine weitere Aufweichung des „Verbrenner-Aus“. Der Kompromiss beider Regierungen sieht vor, dass die durchschnittliche Emission der Hersteller ab 2035 nur noch um 90 % reduziert werden sollen, ohne dass die verbliebenen 10 %, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, durch CO2-neutralen Kraftstoff oder grünen Stahl kompensiert werden müssen.

    Dadurch können die Hersteller weiterhin mehr Verbrenner-Autos, also mit fossilem Treibstoff betriebene Kraftwagen, verkaufen was mehr Zeit für den Übergang einräumen und somit Arbeitsplätze sichern soll.

    Wie bereits die FDP während der „Ampel-Koalition“, wird auch von beiden Regierungen die „Technologieoffenheit“ betont.

    In einem anderen Beitrag schilderte ich bereits, wie ich bereits 2005 einen möglichst CO2-effizienten Neuwagen suchte, der aufgrund meiner damaligen Bedarfe sowohl ein Automatikgetriebe haben musste als auch einen Dieselantrieb haben sollte. Ich scannte den gesamten europäischen Markt und entschied mich dann doch für ein japanisches Modell, das mit einer 1,4-Liter-Maschine und 127 g/km um knapp 50 % weniger CO2-Ausstoß hatte als die entsprechenden deutschen und anderen europäischen Modelle, die durchweg größere Motoren hatten und wenigstens 180 g/km ausstießen.

    Das ist nun 21 Jahre her, in denen europäische Hersteller sich bei Verbrenner- und Hybrid-Modellen zu relativ hochpreisigen, tonnenschwereren und somit neben dem hohen Ressourenverbrauch in der Produktion auch weiterhin relativ hohem CO2-Ausstoß im Betrieb entschieden.

    Offenbar vermochten die deutschen (europäischen) Autohersteller es in den gut 20 Jahren seit 2005 nicht, überwiegend emissionsärmere Fahrzeuge mit Verbrenner- oder hybridem Antrieb zu produzieren. Stattdessen diskutieren sie im Sommer/Herbst 2026 Werkschließungen und die Entlassung tausender Arbeitnehmenden. VW kündigt Tarifverträge und kündigt an, die Arbeitnehmenden sollten bis 2030 keinerlei Lohnerhöhung mehr erhalten. Gespart werden soll also, wenn es nach dem Management geht, bei den Lohnkosten der Arbeitnehmenden, statt durch auf den Weltmärkten verkaufbaren („preiswerteren“) Modellen im Vergleich zu asiatischen Autobauern wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Wenn wir diese scheinbar am Bedarf der Weltmärkte vorbeigehende vorbeigehende Modellpolitik sehen, was gibt uns dann die Hoffnung, dass sie die Produktion in den bis 2035 verbliebenen neun Jahren mehr Erfolg auf den Weltmärkten zu erzielen vermögen? Ist nicht die Gefahr groß, dass sie im Sinne der Gewinnmaximierung am vermeidlich „Bewährten“, tatsächlich aber zunehmend nicht mehr Konkurrenzfähigen festhalten?

    Ist es nicht eher so, dass die Politik der Zurücknahme oder Aufweichung des „Verbrenner-Aus“ eher jene Hersteller bestraft, die massiv in E-Mobilität investiert hat und die Anderen verleitet, am nicht marktgerechten Hergebrachten weiter festzuhalten, und somit noch weiter abgehängt zu werden? Tut man damit den deutschen (und europäischen) Autoherstellern wirklich einen Gefallen, den Druck aus dem marktgerechten Umstieg herauszunehmen? Und was bedeutet das für unser aller Umwelt, die noch mehr mit massiven unter Klimastress gerät?

    Die Regierung aus CDU/CSU und SPD beteuert weiterhin, zu den im Pariser Abkommen von 2015 zu stehen, also den weltweiten Temperaturanstieg auf maximal 2, möglichst 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken. Dafür dürfen nicht mehr klimaschädliche Gase ausgestoßen werden, als durch sogenannte Kohlenstoffsenken, also etwa Moore und Wälder aufgenommen werden können.

    Porsche zeigt aber, wohin die Modellpolitik gehen könnte. Die neue Strategie des Herstellers sieht vor, dass wieder voll auf große und teure Verbrenner gesetzt werden soll, damit die angestrebten Kaufkosten von gut 300.000 EURO den Kaufenden wieder das Gefühl geben, etwas „Besonderes“ zu besitzen und zu fahren – natürlich in Konsequenz auf Kosten der Allgemeinheit, auch, aber nicht einmal primär im Norden des Planeten, und unter Inkaufnahme des tatsächlich „Absaufens“ von Inseln und küstennahen Städten und von noch mehr Hitzetoten als die 16.000 in 2026!

    Muss man sich da als Porschefahrer nicht großartig fühlen? Etwa in trumpesker Art: „Ich bin nun mal der/die Größte, und wenn es mir gut geht, ist alles andere egal? Passt irgendwie in die sich immer mehr verbreitende Ideologie des „Ich/Wir first“ auf Kosten einer offenbar völlig aus der Mode gekommenen „Solidarität“ und von „Verantwortungsgefühl“.

    Und der Erhalt von Arbeitskräften? Laut Bonner Generalanzeiger vom 17./18.10.26 erwartet der Autoexperte, Ferdinand Dudenhöffer,“ das durch die länger mögliche Zulassung von Verbrennern in Europa Arbeitsplätze in die USA abwandern. Es sei derzeit absehbar, dass Neuwagen mit Verbrennerantrieb in den USA „noch ein langes Leben haben“. Für deutsche Hersteller sei es dann interessante, diese Autos in den USA zu bauen und die Nachfrage in Europa mit Exporten zu bedienen.“ Das klingt doch nach einem echten Gewinn für uns Alle!

    Der wissenschaftlich bewiesene Klimawandel führt in Verbindung mit nicht klimaresistenten Monokulturen durch Trockenheit und den Borkenkäfer allerdings nicht nur im Harz zu Waldbränden

    durch einemsechstägigen Brand im Jahr 2024 wurden etwa 17 Hektar Wald vernichtet – Foto: StH: 2025

    Im Jahr 2026 gab es auch europaweit schwere Waldbrände und in Europa wurde das 1,5 Grad-Ziel mit 1,63 Grad bereits gerissen und mehrere Monate stellten Hitzerekorde seit Beginn der Temperaturmessung auf, wobei März, Juni und September um mehr als 1,5 Grad über dem Mittel der Periode von 1991-2020 lagen und der Juni mit 2,27 Grad sogar über dem 2 Grad-Ziel. Nun ist ein einzelnes Jahr nicht unbedingt aussagekräftig, doch erwärmt sich unser eigentlich mit gemäßigtem Klima gesegnete Kontinent Europa um durchschnittlich 0,5 Grad pro Dekade, und damit doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt.

    Nun könnte man sagen: Warme Sommer sind doch schön und dann müssen wir „weniger heizen“, was doch den CO2-Ausstoss bremst. Doch hat der Juni 2026 mit mehreren neuen Hitzerekorden seit Temperaturmessung, Temperaturen von zeitweise über 40 Grad , und mehr als 16.000 „Hitzetoten“ in Deutschland einen Vorgeschmack gegeben, was auf uns vermutlich zukommt. Und wenn wir diesen für viele Menschen extrem belastenden bis unerträglichen Bedingungen durch Klimaanlagen begegnen wollen, um sie erträglich zu machen, wird die wärmebedingte CO2-Einsparung durch weniger Heizen wohl schnell mehr als kompensiert, und der Klimawandel weiter angeheizt.

    Ein solches Denken ist also eine Milchmädchenrechnung, wobei natürlich weder etwas gegen Mädchen noch Milch – und schon gar nicht gegen „Rechnen“ gesagt werden soll!

    Jedenfalls waren im Jahr 2026 in Europa bereits bis Ende August etwa 694.000 Hektar Wald verbrannt, was mehr als das Doppelte eines „durchschnittlichen Jahres“ ist. Megabrände trafen Frankreich und Spanien, aber auch der Balkan, Portugal und Griechenland waren ebenso wie einige Regionen Deutschlands betroffen.

    Nun ist nicht nur die Hitze als Ursache für Waldbrände zu nennen, sondern auch Unachtsamkeit und leider auch immer wieder Brandstiftung, doch werden Brände durch klimawandelbedingte Hitze und Trockenheit zumindest begünstigt.

    Und Waldbrände haben nicht nur ökologisch katastrophale Folgen, sondern verursachen auf ökonomisch extreme Kosten.

    Die „andere Seite der Medaille“ von Extremwetterlagen sind Starkregen wie etwa 2021 an Ahr und Erft. Klimawandelunterstützt verbleiben Wetterlagen (ob Regen oder Hitze) ungewöhnlich lange stationär über bestimmten Regionen:

    auch im Juli 2022, also gut ein Jahr nach der Flut waren die katastrophalen Folgen in Ahrweiler noch vielerorts zu erkennen – Foto: StH, Juli 2022

    Bei diesen Fluten starben mehr als 180 Menschen. Neben den menschlichen und ökologischen Folgen werden auch die ökonomischen Kosten auf 40,5 Milliarden EURO, oder konservativ auch wenigstens 33 Milliarden EURO geschätzt.

    Und im Sommer 2026 mit seinen Rekorden an Hitze und Wassermangel kam es an wichtigen deutschen Binnen-Wasserstraßen wie Rhein und Donau bereits bereits im Juni, also Monate früher als in früheren Jahren zu Rekord-Niedrigständen des Wasserpegels. In Frankreich, Ungarn und Rumänien mussten Atomkraftwerke zeitweise heruntergefahren werden, da durch die Niedrig-Pegelstände die Kühlung der Meiler nicht mehr gewährleistet war.

    Die Niedrigpegel der Binnengewässer beeinträchtigten massiv die Binnenschifffahrt. Auch hieraus resultierten hohe wirtschaftliche Kosten von geschätzt ein bis zwei Milliarden EURO, was wiederum die Produktpreise steigen lässt und die Inflation antreibt.

    Und am 21.10. 26 warnen die UN, dass derTemperaturanstieg bis 2100 auf 2,8 Grad steigen könnten, bestenfalls auf „nur 2,6 Grad“ – in jedem Fall weit über den Pariser Klimazielen, deren Einhaltung die Bundesregierung angeblich weiter anstrebt.

    Es ist also auch ein Märchen, dass die Befolgung ökologischer Ziele nur der Volkswirtschaft schadet, und deshalb Umweltstandards gesenkt (wie die Klimaziele) gesenkt werden müssen, um die Wirtschaft zu stärken. Versäumnisse im Klimaschutz führen in vielfältiger Weise zu auch volkswirtschaftlich nachhaltig negativ wirkenden Folgekosten. Versicherungsgesellschaften wissen dies bereits seit Jahren und weisen immer wieder darauf hin.

    Und die Bundesregierung?

    • erlaubt mit dem Argument der „Technologieoffenheit“ länger das Heizen mit fossilen Brennstoffen
    • Verwässert klimaschützende Standards in der Landwirtschaft wie die Oberwerte des Nitrateintrags in der Landwirtschaft durch Düngung. Letztlich führt dies zu höheren Kosten der Abwasserreinigung, die dann von allen Verbrauchenden durch höhere Wasserpreise zu finanzieren ist, mal völlig abgesehen von Folgen auf Fauna und Flora etwa durch Artensterben.
    • Hatte die Klimaziele im Verkehrsbereich bereits aufgeweicht und tut dies nun durch das zusammen mit Frankreich betriebene Aus des Verbrenner-Aus, oder wenigstens dessen weiterer Aufweichung noch mehr.

    Laut Bonner „Generalanzeiger“ vom 17./18. Oktober 2026 bezeichnet Bundeskanzler Merz dies als „einen guten Tag für Autofahrer“.

    Auch dies, was vermutlich auch viele Autofahrende so empfinden, vernachlässigt die mittel- und langfristigen Folgekosten beim Betrieb. Dies gilt nicht nur für das Fahren mit fossilen Treibstoffen, sondern bereits das zuvor das wieder erleichterte Heizen mit fossilen Brennstoffen.

    Fossile Energien werden künftig, nicht nur, aber auch durch die steigende CO2-Abgabe immer teurer werden, und somit ist es des Verbrauchenden gegenüber unehrlich, es als „einen guten Tag“ zu bezeichnen. Entweder erscheint dies wie die kindliche Taktik des „Ich sehe Dich nicht, also kannst Du mich auch nicht sehen!“ bzw. die Berühmte „Vogel-Strauß-Politik“, also Kopf in den Sand stecken“, oder als bewusste Verblödung der Verbrauchenden durch das Verschweigen dieser Folgekosten, weil sie eventuell nicht populär sein könnten, also die Wahlergebnisse verhageln könnten? Und die Folgen merken die Verbrauchenden eh erst nach dieser – und vielleicht sogar erst nächsten Wahlperiode!

    Auf die Spitze treibt dies neben dem US-Amerikanischen Regime in Deutschland die sogenannte „Alternative“. Sie leugnet den Klimawandel vollständig, obwohl wir diesen an Ahr und Erft im Jahr 2021 und in ganz Deutschland und Europa durch Hitzerekorde, Wassermangel und Waldbrände erneut in 2026 erleben „durften“, Sie vertritt die unsinnige, aber scheinbar einfache Lösung, wir müssten nur die Sanktionen gegen das angriffskriegführende und sich seit wenigstens 2008 im Kaukasus, Syrien und der Ukraine höchst aggressiv verhaltende Putin-Russland aufheben und wieder das billige russische Öl und Gas kaufen, dann seien auch all unsere Probleme gelöst und alles so schön wie „früher“!

    Wie doof und ignorant muss ich sein, um das zu glauben, doch erscheinen diese „einfachen Lösungen“ und vereinfachenden Rezepte für viele Menschen attraktiv. „Preiswert“ wäre diese „Lösung“ ohnehin nur, wenn man sämtliche Folgekosten, etwa durch Klimawandel und Umweltzerstörung, aber auch den Erhalt von Frieden, Demokratie und Freiheit(in Mitteleuropa) vollständig ignoriert. Zumindest ich möchte keine Zustände bei den in Deutschland noch grundgesetzlich garantierten Menschenrechten und des zivilgesellschaftlichen Lebens wie es im Putins Reich seit der Jahrtausendwende zunehmend erzwungen wurde.

    Nun möchte ich der Merz-Regierung keineswegs unterstellen, ebenfalls wieder „scheinbar preiswerte Energie aus Russland“ einführen zu wollen, oder die Sanktionen gegen Russland abzuschwächen, wie dies derzeit der US-Präsident – angeblich aus „nationalem Interesse“, tatsächlich aber wohl aus schnöden wirtschaftlichem Eigeninteresse seines Familienclans – nun und gegen den Beschluss des US-Kongresses, verfolgt.

    Aber zur Ehrlichkeit gehörte auch, die Folgekosten für das verbrauchende Individuum wie für die kollektive Volkswirtschaft zu benennen.

    Nun könnte es eine „Lösung“ des Dilemmas steigender Folgekosten fossiler Brenn- und Treibstoffe sein, die CO2-Abgabe zu senken, oder ganz abzuschaffen, doch welche ökologischen, aber auch ökonomischen und Gesundheitskosten hätte dies?

    Und erreichte Kipppunkte wie das Abschmelzen der Gletscher, was unter anderem zu den Niedrigpegelständen der von den Alpen gespeisten Binnen-Wasserständen mit weiteren wirtschaftlichen Folgekosten führt, sind und bleiben unumkehrbar.

    Ohne ein Katastrophenszenario übertreiben zu wollen, können oder wollen wir uns vorstellen, welche Folgen es für unser Leben und unsere Volkswirtschaft hätte, wenn der unser mildes Klima unterstützende Golfstrom zusammenbräche? Dieses Szenario ist leider keineswegs nur utopisch (destopisch). Zwar stuft der Weltklimarat eine derartigen Zusammenbruch vor des Jahr 2100 als unwahrscheinlich ein, doch warnen einzelne Studien etwa aus Dänemark und den Niederlanden vor einem möglichen Kipppunkt ab 2025 oder spätestens 2060.

    Bleibt die Frage der vielfach beschworenen „E-Fuels: Die können doch fossilen Brennstoff ersetzen und sind „klimaneutral“, so dass mit Ihnen Verbrenner-Motoren problemlos weiterbetrieben werden können . Die propagierte die FDP bereits zu Ampelzeiten und nun auch (wieder) die Unionsparteien.

    Allerdings sind E-Fuels nur dann klimaneutral, wenn sie vollständig aus erneuerbaren Energien hergestellt wurden, eine Produktion dieser Kraftstoffe mit ganz oder teilweise fossiler Energie verhindert dann auch, dass sie klimaneutral sind. Und regenerative Energien werden von unserer offenbar fossilphonen Wirtschaftsministerin heruntergeregelt, da die Stromnetze nicht genügend ausgebaut sind. Sinnvoller erschiene eine massive Investition in Energiespeicher, etwa auch mit den nicht die Nachhaltigkeit unterstützenden und für den „Tankrabatt“ verpulverten Mittel in Höhe von geschätzt 2,8 Milliarden EURO bis Ende 2026. Gegebenenfalls könnte hilfreich sein könnte die Verwendung zeitweise zu viel produziertem Ökostroms für die Herstellung von E-Fuels, wobei eine völlig dezentrale Produktion kaum effizient erscheint, also es auch in diesem Falle einen effektiven Ausbau der Stromnetze benötigte.

    Und E-Fuels sind weiterhin vergleichsweise teuer, ihr Wirkungsgrad ist mit nur 13-16 % vergleichsweise gering. und es gibt sie nicht in ausreichender Menge, und die geringen vorhandenen Mengen würden effizienten in Schiffen und Flugzeugen eingesetzt, als im Verbrennungsmotor von PKWs „verheizt“ zu werden. Aber auch E-Fuel erscheinen als „einfache Lösung“, die es uns ermöglich, das „Bewährte“ ohne Veränderung weiter zu produzieren, zu fahren und zu leben. Ehrlich ist allerdings auch der Verweis auf E-Fuels nicht wirklich!

    Nun ist 2025 bereits vorbei und 2060 scheint noch lange hin, ich wäre 2060 neunundneunzig Jahre alt, was ich nicht wirklich zu erleben hoffe. Unser Kanzler wäre gar 105 Jahre alt. Doch haben wir mit unserm Verhalten, und wenigstens mit einer verantwortlich vorausschauenden Politik, Verantwortung für die uns nachfolgenden Generationen im Sinne der „Generationsgerechtigkeit„?

    Oder denken wir: „Nach uns die Sintflut“? Das wäre nicht nur völlig egozentrisch, sondern dann wären Ahr und Erft sowie der Juni 2026 wohl nur „harmlose Vorboten“ dessen, was künftige Generationen noch zu erleben haben!

    Und dann gibt es noch das „beliebte“ Argument: Was kann ich schon tun? Ja, die Folgen von Trumps oder Putins Politik auf das Klima kann mein individuelles Verhalten sicher nicht ausgleichen, doch sind die Folgen auf das Klima stets die Summe der individuellen Verhaltensentscheidungen! Und somit kann ich tun, was in meiner Macht steht – und sollte und muss dies auch, wenn ich meinen Kindern und Enkeln noch eine Chance auf ein lebenswertes Leben ermöglichen möchte! Ein Handeln unter Einschaltung meines Hirns muss keineswegs eine unerträgliche Einschränkung meiner Lebensqualität bewirken, sondern ein vernünftiges Handeln vieler Menschen kann die kollektive Lebensqualität sogar erheblich verbessern!

    Mein individuelles Verhalten mag nur ein winziger Beitrag sein , doch ist es ein Beitrag, der zusammen mit dem Verhalten der Anderen durchaus eine positive (oder eben negative) Wirkung entfalten kann!

    Und: ES TUT FAST GAR NICHT WEH!!!!!!