
in der vorausliegenden Rheinschleife liegt das stillgelegte Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich
publiziert am 24.4.2026, erweitert im August 26
Frankreich will sie bauen,
die derzeitige EU-Kommission sieht sie als klimafreundliche Lösung
die AFD fordert sie ebenso wie Katharina und Jens – und natürlich Markus!
Kleine (modulare) Atomkraftwerke
Und Loriot hatte bereits 1987 eine bahnbrechende Vision, die er in seinem Sketch „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ darstellte – eben kleine Atomkraftwerke – modular: Loriot dachte sogar an einen Modellbausatz.
Wie es bei den Hoppenstedts endete, lässt sich vermutlich auch Weihnachten 2026 wieder im Fernsehen verfolgen.
In Frankreich mussten im Sommer 2022 fünf der 56 Reaktoren (Tricastin, Golfech, Saint-Alban, Blayais und Bugey) aufgrund zu warmer Flüsse und niedriger Wasserstände ihre Leistung reduzieren – zur Versorgung bezog man in Frankreich dann u.a. regenerativen Strom aus Deutschland.
In Ungarn droht im Juli 26 ein Energienotstand, da der Wasserstand am einzigen Atomkraftwerk zur Kühlung des Reaktor nicht mehr ausreicht und somit das AKW aus Sicherheitsgründen am 2. August 2026 abgeschaltet werden musste. In Rumänienmusste das einzige AKW des Landes ebenfalls im Juli 26 aufgrund des zu niedrige Pegelstandes der Donau abgeschaltet werden.
Der Super-GAU in Tschernobyl passierte im April 2026 vor 40 Jahren, doch war das ja in einem östlichen Land und könnte in westlichen und fortschrittlichen Ländern NIEMALS passieren! So dachte man bis zum 11.3.2011, bis zum GAU in Fukushima. Danach beschloss das Kabinett der Physikerin Angela Merkel, damals sicher nicht „technikfeindliche“ Kanzlerin den Atomausstieg,
Der Ausstieg des Jahres 2010 aus dem 2000 beschlossenen Atomausstieg kostete die Steuerzahlenden offenbar über 2,4 Milliarden EURO an Abfindungen für die Energiekonzerne! Hinzu kommen für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls von rund 170 Milliarden EURO, wobei die Energiekonzerne hierfür lediglich 39 bis 46 Milliarden EURO beisteuern. Die verbliebenen 124 bis 131 Milliarden EURO sowie weitere Sanierungskosten wie für das Atommülllager Asse trägt allein der Staat und somit die Steuerzahlenden.
Derart subventioniert und lediglich die Betriebskosten berücksichtigend, erscheint Atomstrom tatsächlich als konkurrenzlos billige Energiequelle, doch sollten nicht ehrlicherweise die tatsächlichen volkswirtschaftlichen Kosten berücksichtigt werden, wenn man sie z.B. mit jenen der erneuerbaren Energien vergleicht? Sonst handelt sich beim Vergleich wohl eher um eine „Milchmädchenrechnung“! Wobei hiermit weder etwas gegen Milch noch gegen Mädchen gesagt sein soll, sondern lediglich die Art der Rechnung und der ihr folgenden Argumentation hinterfragt werden soll!
Die Energiekonzerne wollten angesichts der Forderungen einiger Politiker, wie etwa dem Markus aus jenem südlichen Bundesland, in dem der Ausbau der Stromnetze in den letzten Jahren so zielstrebig und gegen alle Widerstände , sowie unter Nutzung der Flächen der Nachbarbundesländer vorangetrieben wurde, wie in keiner anderen bundesdeutschen Region (:-)). Jedenfalls wollten die Energiekonzerne weder neue Meiler bauen noch alte wieder hochfahren – vermutlich bedachten sie die tatsächlichen Kosten(?)
Und die ideenreiche Bundeskatharina plant nun, die erneuerbaren Energien nicht schneller auszubauen als die Stromnetze! Ein Schelm, der hier „Ideologiegetriebenheit“ unterstellt. Ja, die Unterirdisch verlegte Stromtrasse „Südlink“ unterquerte etwa Mitte am 17.Juli 26 die Elbe beim 17. August 2026 in Form eines 5,2 Kilometer lange Elbtunnel (ElbX) zwischen Wewelsfleth und Wischhafen, was als technisch äußerst anspruchsvoll geltender Abschnitt des Projekts gilt.
Wie oben bereits erwähnt, wurde beim Bau früherer Atomkraftwerke wurde nicht nur der Bau der Meiler, sondern auch die Atommülllagerung, und schließlich der Rückbau durch die Gemeinschaft, also alle Steuerzahlenden subventioniert, während die Gewinne (wie üblich) individualisiert wurden, also in Form von Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet wurden.
Doch bei tatsächlicher Berücksichtigung aller, auch der langfristigen Gestellungskosten, also der Einbeziehung all jener Kosten vom Bau bis zum Ende von Strahlungsgefahren (die potenziellen Kosten einer Havarie mal komplett außer Acht lassend) in den Atomstrompreis ist der Preis volkswirtschaftlich bei Weitem offensichtlich nicht mehr konkurrenzfähig, und somit auch nicht bei betriebswirtschaftlicher Kostenrechnung, wie diese vermutlich durch die Energiekonzerne vorgenommen war. Möglicherweise führten diese realistischen Kalkulationen bei den Energiekonzernen zum Nicht-Interesse eines Wiederhochfahrens oder Bau neuer AKWs (?)
Durch die Ampelregierung wurde der erneute Atomausstieg beschlossen und bis April 2023 umgesetzt gegen den Widerstand von zumindest zwei deutschen Parteien, aber der prophezeite Zusammenbruch der Energieversorgung in Deutschland blieb aus!
Aber kleine, „modulare“ Meiler seien die Lösung, wird nun behauptet. Zur Einschätzung vergleiche auch: Kleine wundersame Reaktoren – … – Wissenschaft im Brennpunkt – Apple Podcasts?
Dass deren Entwicklung noch bei keinem Modell zur Betriebsgenehmigung geführt hat, und Bau 1-2 Jahrzehnte dauern könnte, die Kosten extrem hoch wären und auch bei ihnen das Müllproblem noch ungelöst ist: sei’s drum! Aber was die Grünen beschlossen und umgesetzt haben, erscheint nicht nur in diesem Fall absolut unsinnig gewesen zu sein und ist unbedingt rückgängig zu machen (!?!)
Vergleicht man das Krisen-Management des Ministers Habeck nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 und das jetzige von Ministerin Reiche, mag sich jede/r selbst beantworten, welches „professioneller“ erscheinen mag. Am 20.August wird gemeldet, dass die deutschen Gasspeicher erst zu 70 Prozent gefüllt seien – aber man kann ja schließlich hoffen, dass der kommende Winter mild werden könnte und das gespeicherte Gas locker über den Winter trägt! Wird schon gut gehen ist sich sie Bundes-Kathi sicher. quod erat demonstrandum – die Antwort kennen wir im Frühjahr 2027, also jenseits des Winters.
Das Endlagerung des Jahrtausende gefährlich strahlenden Atommülls ist nicht nur in Deutschland. ungelöst, doch verspricht man meinen noch ungeborenen Enkeln, bis 2070 eine Lösung gefunden zu haben 🙂
Also lasst uns u.a. mit kleinen, modularen Atomkraftwerken frohen Mutes und voller Vertrauen zurück in die Zukunft gehen! Und vielleicht kann man den Atommüll ja mit Elon Musks Space-X zu Mars schicken – und dort „entsorgen“!?! Aus den Augen aus dem Sinn?
Und könnte nicht Loriots AKW-Modellbausatz eine tolle Geschäftsidee für Lego oder das finanziell angeschlagene Playmobil sein? Oder aus Stoff für den „Kindertraum“ zumindest der „Boomer“ ebenfalls angeschlagene Unternehmen „Steif“: Ein kuschliges Mini-AKW bereits für unsere Jüngsten? Das lässt Kinderaugen mit Sicherheit strahlen! Vielleicht in Kooperation mit dem US-Unternehmen Mattel, die eine Katharina-Puppe und ihren Jens- oder Markus-Partner beisteuern. Dann könnte Disney, Paramount oder ein anderer Medienkonzern sicher auch einen neuen Blockbuster produzieren!? 🙂 Und durch das Joint Venture wären möglicherweise auch US-Zölle zu vermeiden?
In jedem Fall war Loriot mit seinen Visionen wirklich zukunftsweisend – und wir sollten seinen Visionen unbedingt folgen, um einer wahrlich strahlenden Zukunft entgegen blicken zu können.